Malediven 1. Tag
| Reisetagebuch Walter |
Die 9 Stunden Flug von Hamburg, über Frankfurt, war eigentlich schnell vergessen, auch wenn ich mir nicht sicher war, ob die Hauptstadt der Malediven, Mále, überhaupt eine Landebahn hat.
In luftiger Höhe, dem Anflug, sahen wir zunächst nur Seifenblasen, also all die traumhaften Atolle und dann Wasser und nochmals Wasser. Keine Landebahn? Doch dann landeten wir und am Ende der Landebahn ein Wende und wir sahen wieder das einladend türkisblaue Wasser. Am Flughafen ging alles ziemlich reibungslos. Per Speedboot ging es dann weiter zu unserer Urlaubsinsel, Kuramathi, dem Rasdu Atoll. Eine Woche Traumurlaub, so zählten wir eben auch den Anreistag zu unserem ersten Urlaubstag. 
Das Rasdu Atoll ist so ziemlich das größte Atoll. Ich hörte nicht viel Gutes. Ein Kleinbus, Moped etc. schien uns okay, denn wir wollten keine totale Ruhe und gegen den heimatlichen Autoverkehr kam auch Kuramathi nicht an. Auf der Insel nahm man uns freundlich in Empfang und brachte uns zum Kuramathi Village. Etwas später in unsere Steinhütte mit Palmdach.
Eingebettet in tropischer Vegetation. Direkt am Meer. 33 Grad Außentemperatur. 26 Grad, das glasklare Wasser. Es war leicht bewölkt und nachdem wir unsere wenigen Sachen verstaut und die Räumlichkeit, mit Klimalage, Deckenventilator, und mit Dusche/ WC, begutachtet hatten, bummelten wir durch die reizvolle Anlage. Sie entsprach den Vorstellungen. Viel Zeit blieb nicht, da wir Vollpension gebucht hatten. Das Buffet ließ keine Wünsche offen. Viel Fisch und pralle Früchte, Salate, Reisspeisen und Getränke die einem während unserer Tage immer wieder den Durst löschten. Geld benötigt man nicht. Wir brauchten bloß die Nummer unserer Hütte angeben. Bezahlt wird am Ende mit Visa Card.
Am Abend genossen wir die untergehende Sonne. Das haute einem die Füße unter dem Boden weg, einfach nur paradiesisch schön. Auch der Sternenhimmel. Ein leichter Wind ging durch die Palmen und wir saßen bis tief in die Nacht am Strand. Ein samtweicher Sandteppich. Unglaublich, wie sich da meine Füße freuten. Einzig eine Ameisenstraße, neben meinem Bett, irritierte jedoch, doch sie blieben ihrer Straße treu, so schlief ich ermattet ein.
1
| < Zurück | Weiter > |
|---|
Aktualisiert (Montag, 13. Juli 2009 um 12:04 Uhr)